Der Teufelskreis mit der Angst

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Der Teufelskreis mit der Angst

Zu aller erst solltest du wissen, dass Angst eine natürliche und überlebensnotwendige Schutzreaktion deines Körpers ist. Es gibt Situationen in denen es überlebensnotwendig ist, zu reagieren ohne vorher sich das Ganze genau anzuschauen und dann abzuwägen ob und wie man reagiert.

Stell dir vor, dein Pferd erschrickt beim reiten oder auch an der Hand, springt zur Seite und rennt los. Bei Pferden sind die Instinkte noch deutlich ausgeprägter als bei uns. Sie reagieren auch erst und prüfen dann um was es sich handelt. Hätten sie es in umgekehrter Reihenfolge gemacht, dann wären sie schon vor vielen Jahren ausgestorben.

Bei uns gibt es auch solche Situationen, in denen es ein wichtiger Überlebensmechanismus ist.

Wenn wir Angst bekommen werden einige Hormone ausgeschüttet und der Körper wird für die Reaktion vorbereitet, welche dann fight or flight, also Flüchten oder Kämpfen ist. Manchmal erstarren wir auch, wenn Flüchten und Kämpfen keine Option mehr darstellt.

Angst dient uns auch heute noch als wichtiger Schutz, kompliziert wird es nur dann, wenn unser Körper plötzlich beginnt auf verschiedenste Reize Angst auszulösen. Wenn wir Angst in Situationen bekommen, welche keine Gefahr darstellen. Du weißt, es ist sicher und dennoch kannst du kaum in der Situation bleiben. Die Angst wird einfach immer stärker.

Für unser Gehirn ist es auch unwichtig ob eine Gefahr real existiert, oder eben nur in deinem Kopf.

Um das ganze etwas zu veranschaulichen erkläre ich dir mal den Angstkreislauf, damit wird dir schnell klar, warum Teufelskreislauf, vor allem mit Pferden.

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  1. Es beginnt mit einer Situation,

  2. die wir bewusst als gefährlich einschätzen oder aber auch unser Unterbewusstsein als gefährlich einschätzt.

    Und das kann jetzt sein, dass es eine Situation ist, in der ich z.B. beim letzten mal vom Pferd gefallen bin oder aber auch, dass irgendwann in der Vergangenheit (das kann in der Kindheit, vor Jahren oder Monaten gewesen sein) mir etwas passiert ist (und das muss nichts mit der jetzigen Situation zu tun haben) und unser Unterbewusstsein hat einen Geruch, ein Geräusch, einen Eindruck (auch Trigger genannt) mit dieser Situation verknüpft und dieser Trigger löst jetzt diese alte Situation aus.

  3. Durch diese Bewertung kommt es zu Gefühlen und hier natürlich vorrangig Angst und körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Schweißausbrüche, Zittern, dein Atem wird schneller, Druck auf der Brust, einen flauen Magen, Schwindel, Angst die Kontrolle zu verlieren, ein Kribbeln im Körper um nur mal ein paar Symptome aufzuführen.

    Und jetzt ist es für das Gehirn unwichtig, ob die Situation wirklich gefährlich ist. Du kennst vielleicht auch dieses blöde Gedankenkreisen und Katastrophisieren. Jetzt kannst du dir vielleicht vorstellen, warum es sich oft so echt anfühlt?

  4. Jetzt nimmst du diese ganzen Symptome wahr und

  5. bewertest diese. Und was passiert hier jetzt ganz oft? Wir bestätigen die Angst. Weil, wenn ich mich so fühle, diese Angst, das Zittern, das Herzrasen, der flaue Magen, die weichen Knie, … dann muss es ja auch wirklich gefährlich sein.

  6. Und da ich ja wieder bewertet habe, dass die Situation ja nun wirklich gefährlich sein muss, verstärken sich diese Symptome.

 

Wenn wir jetzt noch das Pferd mit einbeziehen. Pferde spiegeln uns immer und das oft noch viel feiner, als wir selbst bei uns, bewusste wie auch unbewusste Vorgänge wahrnehmen. Jetzt könnt ihr euch sicher schon vorstellen, warum man das ganze durchaus Teufelskreis nennen kann.

Denn ab der Bewertung der Situation nimmt euer Pferd dies wahr und reagiert auf eure Bewertung, dass diese Situation gefährlich ist.

In der Regel fühlt ihr euch dann durch die Reaktion eures Pferdes in eurer Angst bestätigt.

Wichtig !!!

DU kannst lernen aus diesem Kreislauf auszusteigen!!!

  • Gedankenstopp gegen Gedankenkreisen

    stelle dir immer wenn die Gedanken beginnen zu kreisen ein großes Stoppschild vor und sag selbst zu dir STOPP

  • Der innere sichere Ort

    du kannst in deiner Vorstellung (und wir wissen ja mittlerweile, dass es unwichtig ist ob Dinge real sind) deinen inneren sicheren Ort finden und wann immer du dich nicht sicher fühlst gedanklich an diesen Ort reisen.

    Wie genau das klappt kannst du dir in meinen Audiodateien direkt hier auf meiner Website anhören oder auf Youtube https://youtu.be/UaW5Dhy1LhY

  • Gute Gefühle Ankern

    du kannst lernen ein gutes Gefühl immer abzurufen, auch das habe ich in einem Video beschrieben.

    https://youtu.be/2EblvDsqpwE

  • Regelmäßige Entspannungsübungen

  • Reggresion

    heißt so viel wie, wir gehen gemeinsam in Hypnose auf eine Entdeckungsreise nach der Ursache deiner Angst und lösen diese an der Wurzel auf.

 

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