Warum mich manche "Kleinigkeiten" so aus der Bahn werfen und was ich dagegen tun kann

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Warum mich manche "Kleinigkeiten" so aus der Bahn werfen und was ich dagegen tun kann

Hast du manchmal das Gefühl, dass deine Angst beim reiten aus heiterem Himmel kommt? Meistens gab es hier dann einen Trigger. Aber was ist das? Was passiert da?

Ein Trigger löst eine alte Situationen mit den dazugehörigen Gefühlen und oft auch Handlungen aus.

Es kann alles sein, zum Beispiel ein:

  • Geruch

  • Geschmack

  • Geräusch

  • Tonlage, bestimmte Stimme

  • Worte

  • bestimmter Gesichtsausdruck

  • Datum, Uhrzeit, Tag

  • Situation

  • Person, oder bestimmte Merkmale an Personen

und diese Liste wäre jetzt noch endlos weiter zu führen.

Wir waren früher in einer Situation, die für uns schwer auszuhalten war. Häufig in unserer Kindheit, in der unsere Handlungsoptionen stark eingeschränkt waren und wir je nach Alter von unseren Eltern mehr oder weniger abhängig waren.

Wir hatten damals vielleicht Angst, fühlten uns ohnmächtig und unsere beste Option war es auszuhalten und zu warten bis es vorbei war. Unser Unterbewusstsein verknüpft nun mit dieser Situation zum Beispiel einen bestimmten Geruch oder ein Geräusch.

Wenn wir nun in unserem Alltag als Erwachsene diesen Geruch riechen oder das Geräusch hören, werden wir wieder in die alte Situation zurück katapultiert. Was heißt wir fühlen und verhalten uns so wie in der alten Situation. Also wenn wir das obige heranziehen, wirst du dich ohnmächtig fühlen, die Angst und deren Symptome wahrnehmen. Vielleicht wirst du auch erstarren und warten bis es vorbei ist. Was heute als Erwachsener meistens kein günstiges Verhaltensmuster mehr ist.

Stell dir vor du bist beim Ausreiten oder beim Springen und du erstarrst und kannst vor Angst kaum noch klar denken. Hier ist das alte Muster aus deiner Kindheit kein gutes mehr. Damals als Kind war es für dich die beste Option und vermutlich auch die einzige.

Wenn jetzt in dieser Situation mit deinem Pferd aufgrund deiner Angst und deinem Erstarren noch etwas beim Pferd passieren, wird sich vielleicht dieser Sturz noch zusätzlich in deinem Gehirn einbrennen.

 

Der Mensch der unter einem alten Kummer leidet sagt Dinge die keinen Bezug zur Gegenwart haben, tut Dinge die zu nichts führen wird mit seinen Lebenssituationen nicht fertig. Und leidet unter ständigen Gefühlen die nichts mit der Gegenwart zu tun haben.

Zitat von Harvey Jackins.

 

Ein wie ich finde gute Veranschaulichung gibt der Vergleich von Tagesschau und Heimatfilm.

 

Die Tagesschau ist aktuell. Wenn wir uns also in der „Tagesschau“ befinden, sind wir im Hier und jetzt. Wir sind „Erwachsen“ und benehmen uns auch so. Oder ich könnte auch sagen, wir befinden uns gerade in der „Realität“.

Wenn wir uns im Heimatfilm befinden, hängen wir in der Vergangenheit fest. Wir verhalten uns wie früher und fühlen uns wie früher.

Wie kann ich jetzt für mich feststellen ob mir das passiert?

 

Zunächst uns passiert das allen und deutlich häufiger als wir glauben können.

Jedoch wenn es für dich zur Last wird, wenn die Gefühle sehr stark sind, es dir deine Energie raubt, es dadurch zu Problemen in deiner Arbeit, deinen Beziehungen zu deinem Partner, deinen Freunden oder deinem Pferd kommt, kann es entlastend sein sich professionelle Hilfe zu suchen um die alten Geschichten zu verstehen und zu verarbeiten.

 

Und was ist dann ein Anker?

 

Mit Ankern arbeite ich in Hypnose. Anker funktionieren im Prinzip genau so wie Trigger, mit dem entscheidenden Unterschied, dass ich ein positives Gefühl ein „gewünschtes“ Verhalten mit einem Geruch, einer Geste verankere.

Du hast bald dein Reitabzeichen, das nächste Turnier oder einen besonderen Lehrgang. Bereits beim Gedanken daran zieht sich dein Magen zusammen und du spürst wie die Nervosität kommt.

Hier ist zunächst die Frage, wie willst du dich in dieser Situation fühlen?

  • souverän

  • sicher

  • ruhig

  • entspannt

  • selbstsicher

 

Dieses Gefühl kannst du verankern und du kannst dann wenn du es brauchst dieses Gefühl abrufen.

 

Hier auch noch ein kurzer Tipp. Meistens verfallen wir in Gedanken und Bilder in denen wir die Aufgabe oder die Theorie vergessen, uns blamieren, die Angst immer schlimmer wird. Wir malen uns gerne alle Horrorzehnarien in bunten Farben und mit vielen Möglichkeiten aus. Leider üben wir hier sozusagen mit Selbsthypnose wie wir nicht reagieren wollen, es aber höchstwahrscheinlich werden.

 

Also stelle dir ganz klar vor wie du souverän, sicher und ganz reagierst. Hier darfst du gerne die Situation so bunt ausmalen wie du kannst.

  • Was siehst du?

  • Was hörst du?

  • Was fühlst du?

  • Vielleicht riechst oder schmeckst du auch etwas?

 

Stell dir auch gerne vor, wie etwas nicht wie geplant läuft. Du jedoch souverän darauf reagierst.

Viel Spaß beim ausprobieren und üben.

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